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Lipoprotein

Definition Lipoprotein

Lipoproteine sind aus Proteinen und Lipiden zusammengesetzte Komplexe, die beispielsweise Cholesterin, fettlösliche Vitamine oder Phospholipide enthalten können. Während ihr Kern aus hydrophoben Lipiden wie Cholesterinester besteht, wird dieser durch eine Reihe von hydrophileren Lipiden umgeben. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich beim Lipoprotein um ein Eiweiß, das dem Organismus ermöglicht, Fette durch die Blutbahn zu bewegen.

Einordnung von Lipoprotein

Lipoprotein wird in der Wissenschaft den sogenannten “Low Density Lipoproteine ” (LDL) zugeordnet. Die ursprüngliche Konzentration im Blut ist wenig bis gar nicht beeinflussbar, da es zu den genetisch vererbten Proteinen zählt. Erforderlich ist es, aufgrund seiner Transporteigenschaften gegenüber Fetten, aber zwangsläufig. Selbige können ohne das Lipoprotein nicht im Blut schwimmen, müssen sich dafür also an das Molekül binden. Wichtig ist eine Unterscheidung hinsichtlich der Größe und Struktur, vor allem mit Hinblick auf das im Allgemeinen stärker bekannte Cholesterin.

Moleküle, die sich als “High Density Lipoproteine” (HDL) klassifizieren lassen, werden gemeinhin als “gutes Cholesterin” bezeichnet, ihr “Low Density” Gegenstück hingegen als “schlechtes Cholesterin”. Gemeinhin wird hinsichtlich der Konzentration von einem Normalwert von etwa 30 mg/dl Lipoprotein im Blutserum ausgegangen. Eine Reihe von Erkrankungen kann dazu führen, dass sich die Konzentration im Blutserum erhöht, so beispielsweise:

  • Diabetes mellitus
  • Eine Unterfunktion der Schilddrüse
  • Nierenerkrankungen

Im Gegenzug kann sich die Konzentration im Blutserum verringern. Das ist beispielsweise bei einer medikamentösen Behandlung mit Vitamin B3, einem Antibiotikum wie Neomycin oder Östrogen denkbar. Wurde eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert, wird der Lipoprotein-Wert im Blutserum mitunter ebenfalls verringert in Erscheinung treten. Aus Sicht von Medizinern ist es daher wichtig, den gemessenen Wert im Kontext zu betrachten. Nur dann können, beispielsweise bei einem erhöhten Wert, ihn verringernde Medikamente verabreicht werden.

Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass sich die Messung sowohl zwischen Laboren als auch anhand anderer Faktoren unterscheiden, beispielsweise:

  • Schwankungen nach Jahreszeit
  • Schwankungen nach Tageszeit

Diesen muss nicht zwangsläufig eine Erkrankung zu Grunde liegen. Aus diesem Grund beurteilen Mediziner den gemessenen Lipoprotein-Wert stets mit Hinblick auf den Zeitpunkt der Messung.

Risiken von Lipoprotein

Vor allem erhöhte Werte können das Risiko für Folgeerkrankungen steigern. Meist resultieren diese erhöhten Werte außerdem aus bereits existenten Grunderkrankungen, welche ebenfalls berücksichtigt gehören. Ein dauerhaft erhöhter Lipoprotein-Wert erhöht das Risiko für eine Arterienverkalkung, auch können sich Thrombosen bilden. In Kombination mit LDL-Cholesterin könnte der erhöhte Lipoprotein-Wert zu einer koronaren Herzkrankheit führen. 

Des Weiteren sind aus allen genannten Erkrankungen weitere schwerwiegende Folgen denkbar. Speziell die Verkalkung der Arterien, im Fachjargon als Atherosklerose bezeichnet, kann Herzinfarkte, einen Schlaganfall sowie eine Insuffizienz von Herz und Nieren herbeiführen. Periphere Durchblutungsstörungen sind weiterhin als Resultat daraus denkbar. Zu beachten ist, dass Lipoprotein-Werte lediglich einen Faktor ausmachen und speziell die Atherosklerose von vielen weiteren Risikofaktoren geprägt wird.

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